Fridtjof Eschen

 

 

Fridtjof schafft mit seiner Gitarrenarbeit ein pumpendes Fundament, auf das die anderen Jungs ihre melodiösen Spielereien setzen können. Auf diesen Kerl kann man sich verlassen und das nicht nur, weil er die legendäre „la Pompe“ des Jazz Manouche beherrscht.

Wenn ihm ausnahmsweise mal eine Saite reißt, dann höchstens auf der Bühne bei einem Konzert auf dem Django Reinhardt Festival Fontainebleau/Frankreich. Doch selbst das war kein Problem, denn Fridtjof ist nett und hat immer einen guten Draht zu den Menschen. Damals in Frankreich hat ihm einfach irgendjemand live seine Gitarre geliehen. 

Für Fans und Konzertveranstalter ist dieser Mann an seinem Vollbart zu erkennen. Im Vergleich zur Garderobe der restlichen Bandmitglieder, trägt er die größten und selbstverständlich auch feinsten Anzüge. Außerdem fährt er meist den Bandbus und kümmert sich um die Finanzen. Hinter vorgehaltener Hand wird daher beratschlagt, ob es sich bei diesem Charakter nicht um den echten Duke handeln könnte. Damit haben sie natürlich recht.

Jazz ist bekanntlich magisch. Schon als kleiner Junge ist Fridtjof in den dazugehörigen Kessel mit Zaubertrank gefallen. Seine Eltern haben ihn früh in Jazzkeller und zum NDR mitgenommen und ein Kontrabass im Kinderzimmer war Pflicht. Die eigene musikalische Karriere ging dann folgendermaßen weiter: von Saxophon und Gesang in einer Funkband, über Gekreische in einer Metalband und Gejammer als Singer/Songwriter wurde er schließlich Rhythmusgitarrist und durch Konzerte mit den Dukies, sowie mit Giovanni Weiss geadelt. 

Als Vater von drei entzückenden Kindern und als Lehrer in Altona hat Fridi viel um die Ohren. Falls er doch Zeit auftreiben kann, schreibt er Songs, schaut Heimwerker- und Schmiedevideos im Internet und baut sich seine Möbel selbst.

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